Unterricht zum Anfassen: ein Besuch bei der EZB.

Auf den Spuren des Geldes - Die KKI2 des LBK unterwegs in Frankfurt

Februar 2019

Auf den Spuren des Geldes

Die KKI2 des LBK unterwegs in Frankfurt

Wo fährt man am besten mit einer Bankenklasse hin? Natürlich nach Frankfurt, in die Stadt der Banken und des Geldes. Also ging es am 14.02.2019, dem Tag der Verliebten, mit unseren Lehrern Dirk Brinksmeier und Petra Wiedner-Böhmer in eine der größten Städte Deutschlands. In der Stadt angekommen, verstauten wir schnell unsere Taschen im Hostel und entdeckten in Begleitung der strahlenden Sonne Frankfurt.

Am Nachmittag fuhren wir alle gemeinsam zur Deutschen Bundesbank, die wir schon von zahlreichen Unterrichtsstunden kannten. Wir hörten uns einen Vortrag über die Hauptaufgabe der Deutschen Bundesbank, die Preisstabilität, an. Danach ging es in das anliegende Geldmuseum, wo es allerlei Wissenswertes über das Bedrucken von Scheinen, die Geschichte des Geldes und die Inflation zu lesen gab. Außerdem hatte man die Möglichkeit, einen 12 Kilo schweren Goldbarren im Wert von 400.000 Euro in die Hand zu nehmen. Pures Gold hat man nicht alle Tage in den Händen.

Den ersten Abend ließen wir dann gemütlich bei leckerem Essen ausklingen. Wir saßen noch lange zusammen und konnten die ernsten Themen des Schulalltags kurz vergessen.

Am nächsten Tag starteten wir unseren Tag mit einem nicht bankspezifischen Programmpunkt. Für die Kunstinteressierten von uns ging es in das bekannte Staedl Museum, in dem es zusätzlich eine Sonderausstellung von Lotte Laserstein über die Rolle der Frau zu sehen gab. Der andere Teil der Klasse besuchte währenddessen das historische Museum, welches unter anderem den geschichtlichen Werdegang der Stadt beleuchtet.

Bei stolzen 13 Grad im Februar haben wir es uns in der Mittagspause natürlich nicht nehmen lassen, am Main ein bisschen spazieren zu gehen und die ersten Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen.

Als letzten Programmpunkt besuchten wir die Europäische Zentralbank, kurz EZB genannt. Die EZB hat ihren Sitz in Frankfurt und ist quasi ein „Muss“ für eine Bankenklasse. Leider erwies sich der Einlass der gesamten Klasse zunächst als schwierig, da es zu einer Panne bei der Anmeldung kam. Jedoch konnte diese kurze Zeit später behoben werden, sodass keiner den Vortrag des Redners verpasst hat.

Den Freitagabend sowie den ganzen Samstag konnten wir individuell gestalten. Also wurde von dem Großteil der Klasse die Nacht zum Tag gemacht und die Frankfurter Nachtszene erkundet. Der Samstag wurde genutzt, um zur Börse zu gehen oder auch dem Shoppingrausch zu verfallen. Gegen Nachmittag ging es dann für uns auch schon Richtung Heimat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für uns als Bankenklasse ein informativer Exkurs zum Unterricht war und wir gemeinsam mit unseren Lehrern eine Menge Spaß hatten. Leider hatten wir nicht genug Zeit, uns alles anzuschauen. Insbesondere der Besuch der Börse, der leider (auf Grund von Umbaumaßnahmen) nicht möglich war, wäre für uns noch interessant gewesen. Trotzdem bin ich sicher, dass wir uns gerne an die Klassenfahrt zurückerinnern und diese ein Hauptthema sein wird, wenn wir uns nach Abschluss unserer Ausbildung wieder treffen werden.

Für die KKI2

Suna Schmitz