Bewerbungscheck: Thomas Westermann (Mitte) von der Barmer Lippstadt prüft gemeinsam mit Bassel Hassan, Adriana La Rosa, Manaf Al Masri und Schulsozialarbeiterin Britta Thulfaut von der Diakonie Ruhr-Hellweg e.V. Bewerbungsunterlagen.
Richtiges Telefonieren: Sonni Meier erarbeitet mit den Schülern Regeln für die Kommunikation mit Unternehmen.

Fit fürs zukünftige Berufsleben - Durchstarterwochen für junge Leute am Lippe-Berufskolleg

Oktober 2018

Fit fürs zukünftige Berufsleben

Durchstarterwochen für junge Leute am Lippe-Berufskolleg

Zum 4. Mal finden am Lippe-Berufskolleg zwei Wochen vor und zwei Wochen nach den Herbstferien die Durchstarterwochen statt. Vorträge von Mitarbeitern namhafter Firmen, Fotoshootings und eine Unterrichtsreihe mit entsprechendem Equipment bereiten die Schülerinnen und Schüler auf ihre berufliche Zukunft vor. Das Improtheater von Sonni Meier schaut ganz ohne Drehbuch hinter die Details, so dass die Fakten für jeden amüsant und top aktuell im Kopf bleiben.

Halbzeit bei den Durchstarterwochen! Die ersten beiden spannenden Wochen, organisiert von drei Lehrkräften und zwei Schulsozialarbeitenden der Diakonie Ruhr-Hellweg e.V., waren unter anderem gefüllt mit einem Impulsvortrag der Firma Hella und dem Improtheater. Wie sich die „neuen“ Auszubildenden am besten kleiden sollten, stellte Sonni Meier im Improvisationstheater witzig und vielseitig heraus: Zur schwarzen Hose besser nicht das dunkelblaue Jackett anzuziehen, stattdessen lieber Hose und Jackett in schwarz oder beides in blau. Die Berufsberatung der Arbeitsagentur Lippstadt informierte in Workshops über die Vielfalt der Ausbildungsberufe in unserer Region und bot für die Eltern eine Sprechstunde an, um noch mehr Informationen und Anregungen für die Berufswahl des eigenen Kindes zu bekommen.

Die dritte Woche bietet nun Unterstützung durch ein Bewerbungstraining der Barmer. Hier wird in kleinen Gruppen ein Vorstellungsgespräch trainiert und konkrete Fragen zum Ablauf einer Bewerbung werden beantwortet.

In der vierten Woche und somit zum Ende der Reihe, besteht für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zu Beratungsgesprächen mit einem Bewerbungsmappencheck. Außerdem erhalten sie durch die Berufsberatung der Arbeitsagentur Lippstadt Tipps zu weiteren beruflichen Planungen.

Frau Schlingermann, Berufsberaterin der Arbeitsagentur Lippstadt, hat die Do´s und Don´ts einer guten Bewerbungsmappe zusammengestellt:

sauber und ordentlich, ohne Rechtschreibfehler und mit ansprechenden Formulierungen, das Anschreiben nur eine Seite

Inhalt: Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Kopie des letzten Schulzeugnisses und Nachweise sonstiger beruflich verwertbarer Kenntnisse. Der Trend geht zum Deckblatt, mit dem man der Bewerbung eine persönliche Note verleihen kann.

-  Ein gutes Bewerbungsfoto mit zum Beruf passendem, gepflegtem Outfit

Onlinebewerbungen: auch hier gilt, eine bestimmte Form einzuhalten. Beispielsweise eine E-Mail-Adresse nutzen, die täglich auf Antworten geprüft wird. Ebenso sollte bei der angegebenen Telefonnummer auch jemand zu erreichen sein.

Damit es nicht zu einem Don´t kommt, wie z.B. die E-Mail-Adresse bunny2002@gmx.de oder ein Bewerbungsfoto mit Basecap auf, gibt es noch eine PC-Sprechstunde, in der der letzte Feinschliff an der Bewerbungsmappe mit dem Team der Schulsozialarbeit gemacht werden kann. Denn wie Frau Gerke, stellvertretende Schulleiterin am Lippe-Berufskolleg bei ihren Eröffnungsworten gesagt hat, ist die Bewerbungsmappe der Türöffner in die Ausbildung, dessen Chance von den Schülerinnen und Schülern ergriffen werden sollte.