Holzwerkstatt

Die Holzwerkstatt am Lippe-Berufskolleg befindet sich auf rund 400 m² in Neubau des Lippe-Berufskollegs. Für die praktische Ausbildung stehen den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule Bau- und Holztechnik sowie der Ausbildungsvorbereitung Bau- und Holztechnik zwei Bankräume mit jeweils 15 Arbeitsplätzen und eigenem Werkzeug zur Verfügung.  

Im Maschinenraum sind alle Standardmaschinen für die Holzbearbeitung vorhanden. Die Schülerinnen und Schüler können dort den TSM-1 Maschinenlehrgang absolvieren und das entsprechende Zertifikat erhalten.  

Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich CAD/CAM-Technik. Am PC entworfene und für die Fertigung aufbereitete Produkte werden von Tischlern und Holzmechanikern am CNC-Bearbeitungszentrum gebohrt und gefräst. Für die Kantenbeschichtung moderner Plattenwerkstoffe steht eine Kantenanleimmaschine zur Verfügung.

Metallwerkstatt

Die Metallwerkstatt umfasst zwei Arbeitsräume mit Werkbänken und "Kleinmaschinen" wie z.B. Bohr-Fräs- und Hobelmaschinen sowie mehrere Arbeitsplätze für die Schweißausbildung und eine "Kleinschmiede". 

Neben den Werkräumen gibt es einen separaten Maschinenraum mit "Großmaschinen" wie z.B. CNC-Fräs- und CNC-Drehmaschine, Schleifmaschine und verschiedenen konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen. 

In den Werkstätten werden die Schüler/innen der Berufsfachschule Metalltechnik in Fachpraxis unterrichtet. 

Um einen möglichst großen Praxisbezug zu erreichen, werden neben den Übungsaufgaben vermehrt Projektarbeiten für das Lippe-Berufskolleg durchgeführt.

Elektro-Werkstatt und Elektro-Labor

Für die praktische elektrotechnische Ausbildung stehen den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule Elektrotechnik sowie der dualen elektrotechnischen Berufsausbildung die Elektro-Werkstatt und das Elektro-Labor zur Verfügung.  

Die Elektro-Werkstatt verfügt über 16 Arbeitsplätze mit eigenem Werkzeug, an denen zum Beispiel Installations- und Steuerungs-Schaltungen aufgebaut, mittels Messung geprüft und in Betrieb genommen werden können.

Das Elektro-Labor ermöglicht an 10 Arbeitsplätzen beispielsweise den Schaltungsaufbau sowie die Durchführung von Mess- und Lötübungen.

 

 

Labor Additive Fertigung

Da die Additive Fertigung oder der 3D-Druck  zu den wichtigsten Zukunftstechnologien gehört, hat das Lippe-Berufskolleg mit Mitteln des Schulträgers, der Dr. Arnold Hueck-Stiftung und des Fördervereins ein entsprechendes Labor eingerichtet. 

Hier haben Schülerinnen und Schüler oder Studierende der Fachschule die Möglichkeit die Grundlagen der neuen Technologie zu erfahren und eigene Konstruktionen Wirklichkeit werden zu lassen.

 

 

Kfz-Werkstatt

Die Kfz-Abteilung des Lippe-Berufskollegs bildet Auszubildende des Kfz-Bereichs im theoretischen Teil der dualen Berufsausbildung aus. Es handelt sich hierbei sowohl um Kfz-Mechatroniker in der dreieinhalbjährigen Ausbildung, wie auch um Servicemechaniker in der zweijährigen Berufsausbildung. 
 
Die theoretischen Inhalte des Kfz-Berufs können am Lippe-Berufskolleg bei Bedarf auch praktisch demonstriert werden. In der Kfz-Werkstatt des Kollegs befinden sich neben einer vollen Klassenraumausstattung mit PC, Soundsystem und Beamer auch viele original PKW sowie LKW Komponenten und praktische Demonstrationswände. Dies sind u.a. eine komplette Druckluftbremsanlage und eine CAN-Bus-Wand, an der die Schüler an modernen Bussystemen messen und prüfen können. Mit einem neuen Diagnosegerät, wie es heute in so gut wie allen Kfz-Betrieben zum Einsatz kommt, können in den Steuergeräten hinterlegte Fehler ausgelesen und Einstellungen an Fahrzeugen geändert werden. Darüber hinaus steht auch ein PKW zur Verfügung, mit dessen Hilfe Kurse im Bereich der Oldtimertechnik durchgeführt werden können.
Für die pädagogische Arbeit, z.B. in Form von Gruppenarbeitsphasen, stehen in der Kfz-Abteilung Laptops mit Internetzugang und entsprechender Software zur Verfügung.
 
Durch die ständige Aktualisierung von Bauteilen und Geräten soll auch in Zukunft eine praxisnahe Ausbildung gewährleistet werden.

Küchen

In den Küchen bieten U-förmige Kochinseln und wandständige Kochkojen ausreichend Platz zum Arbeiten. Die Kochinseln haben eine Arbeitshöhe von 91 cm, während an den Kochkojen auf 86 cm bzw. 96 cm Höhe gearbeitet wird. Dies ist eine ergonomische Besonderheit, da damit das Größenspektrum der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden konnte. Edelstahlspülen, Komfortbacköfen und Cerankochfelder als Standardpunkte in der Ausstattung, werden durch Besonderheiten wie zum Beispiel den Mehrzonenkühlschrank mit Feuchteregulierung, den Gewerbespülautomaten mit einer Spülzeit von 17 Minuten und einen Geschirrwärmer ergänzt. Die absoluten Highlights bilden jedoch der Dampfgarer und die Tepan-Platte. 
Im Dampfgarer kann Gemüse absolut fettfrei und aromaschonend gegart  werden. Aber auch das schnelle Aufwärmen von kalten Tellergerichten - eine der typischen Anwendungssituationen in einem Mehrpersonenhaushalt - ist mit einem Konvektomaten, wie er auch genannt wird, möglich.