Struktur

Das Lippe-Berufskolleg wird durch zwei Strukturelemente geprägt: die Verwaltungsstruktur und die Struktur der Schulmitwirkung. Erst beide zusammen ermöglichen das Funktionieren des Schulbetriebes.

 

Verwaltung

Als Verwaltung ist die Schule in verschiedene Verwaltungseinheiten und Aufgabenfelder aufgeteilt, die jeweils durch einen Lehrer oder eine Lehrerin verantwortlich betreut werden. Die Koordination aller Teilbereiche und die pädagogische Leitung übernimmt die Schulleitung. Der Schulleiter ist zudem Dienstvorgesetzter aller Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule. 

Hauptelement der Verwaltungsstruktur sind die Bildungsgänge. In ihnen werden mehrere Jahrgänge oder parallele Lerngruppen mit dem gleichen Lernziel zusammengefasst. Jeder Bildungsgang wird durch einen Lehrer oder eine Lehrerin als Leiter des Bildungsganges betreut. 

Fachlich ähnliche Bildungsgänge werden in pädagogischen Fachgruppen gebündelt, die von einer pädagogischen Fachleiterin oder einem Fachleiter betreut werden. Die Fachleiter übernehmen zusätzlich Aufgaben der Abteilungsorganisation wie z. B. die Haushalts- und Stundenplanung. 

Die pädagogischen Fachgruppen werden in den drei Fachabteilungen Allgemeingewerblich und Soziales, Technik und Wirtschaft zusammengefasst. Jeder Fachbereich wird durch ein oder zwei Bereichsleiter oder Bereichsleiterinnen betreut (eine Übersicht über diese Struktur finden Sie als Grafik unter diesem Text). 

Neben diesen sich aus den Bildungsgängen und damit aus dem Unterricht ergebenden Strukturelementen, gibt es aber auch abteilungsübergreifende Aufgaben

Mitbestimmung

Die Mitbestimmung gründet sich auf die drei Gruppen, die am Bildungsprozess beteiligt sind: Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Gemeinsam gestalten sie in der Schulkonferenz die Ausrichtung und das Profil der Schule. 

Die Schulkonferenz setzt sich aus Vertretern des Schülerrates, der Schulpflegschaft und der Lehrerkonferenz zusammen. Hierbei beträgt der Anteil der Schüler 2/6, der Anteil der Eltern 1/6 und der Anteil der Lehrer 3/6. Die Schulkonferenz ist das höchste Mitbestimmungsorgan der Schule. In ihr wird, neben der Beratung von Bildungs- und Erziehungsgrundsätzen und der Festlegung des Schulprogramms auch über die Verwendung der Haushaltmittel entschieden. Daneben legt die Schulkonferenz noch in vielen anderen Teilberechen, wie z. B. durch Kooperationen mit anderen Schulen oder örtlichen Verbänden, die Rahmenbedingungen für den Schulbetrieb fest.

Als weiteres Gremium der Mitbestimmung gibt es auf der Ebene der Bildungsgänge die Bildungsgangkonferenz. Die Bildungsgangkonferenz entscheidet über die Rahmenbedingungen eines Bildungsganges, wie z. B. Prüfungsfächer, Unterrichtsmaterialien und Schwerpunkte des Unterrichts. Die Bildungsgangkonferenz setzt sich aus den Lehrern, die im Bildungsgang unterrichten, den Klassensprechern mit Vertretern und den Vorsitzenden der entsprechenden Klassen- und Jahrgangsstufenpflegschaft zusammen. 

Die Vertreter der Schüler und der Eltern in diesen Gremien werden zunächst auf Klassen-, bzw. Bildungsgangebene gewählt.

In den Klassen und Jahrgangsstufen wählen die Schülerinnen und Schüler ihren Klassensprecher oder ihre Klassensprecherin. Diese bilden den Schülerrat. Dieser Schülerrat wählt nun 12 Vertreter für die Schulkonferenz. Diese bilden die so genannte Schülervertretung

In den Elternversammlungen der Klassen und Jahrgangsstufen wählen die Eltern der minderjährigen Schüler die Elternpflegschaft. Diese Klassen- oder Jahrgangsstufenpflegschaften bilden die Schulpflegschaft, aus der Vertreter für die Schulkonferenz gewählt werden. Die für dieses Schuljahr gewählten Vertreter der Schulpflegschaft sind im Sekretariat zu erfragen. 

Die Mitbestimmung der Lehrer wird in der Lehrerkonferenz organisiert. Die Lehrerkonferenz besteht aus allen am Berufskolleg in Teil- oder Vollzeit arbeitenden Lehrkräften. Diese wählen Vertreter für die Schulkonferenz. An der Weiterentwicklung der Bildungsgänge beteiligen sich die Lehrer durch ihre Mitarbeit in den Bildungsgangkonferenzen.

Nähere Informationen zur Mitbestimmung finden sich im Schulmitwirkungsgesetz.