IT-Berufe, bis zum 31.7.2020

  • Ausbildungsdauer
  • 3 Jahre
  • Abschluss
  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)
  • Berufs-/Berufsschulabschluss
  • Voraussetzung
  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)
  • Fachhochschulreife
  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

IT-Berufe (Neuordnung ab 01.08.2020)

Weitere Informationen folgen bald an dieser Stelle.

Auf den Seiten der IHK-Arnsberg sind bereits erste Informationen zur Neuordnung verfügbar:

am 01.08.2020 tritt die Neuordnung zu den IT-Berufen in Kraft:

Zwei neue Fachrichtungen für den Fachinformatiker (jetzt vier Fachrichtungen)
und zwei neue kaufmännische Berufsbilder

Fachinformatiker/in

§  Anwendungsentwicklung

§  Systemintegration

§  Daten- und Prozessanalyse

§  Digitale Vernetzung

https://www.ihk-arnsberg.de/Fachinformatiker__in.HTM

 

Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement

https://www.ihk-arnsberg.de/Kaufmann__frau_fuer_Digitalisierungsmanagement.HTM

 

Kaufmann/-frau für IT-System-Management

https://www.ihk-arnsberg.de/Kaufmann__frau_fuer_IT_System_Management.HTM

 

 

 

Fachinformatiker/in - Systemintegration/Anwendungsentwicklung

Die Arbeitsbereiche von Fachinformatikern sind sehr universell. Es beginnt bei der Analyse von Kundenanforderungen, der Planung, dem Einrichten, der Wartung und Administration von Systemen und Rechnernetzen, über die Anwendungs- und Datenbankentwicklung, Software-Engineering, Anpassung, Beschaffung und Installation von Hard- und Software bis zu Aufgaben in den Bereichen Consulting, Schulung und Sicherheit.

IT-Systemkaufmann/IT-Systemkauffrau

Zum Aufgabengebiet des IT-Kaufmanns gehört die Verfügungsstellung von informations- und telekommunikationstechnischen Lösungen für den Kunden, sowie die Durchführung von Projekten in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht zur Einführung und Erweiterung von IT-Systemen. Diese Arbeiten finden hauptsächlich im Einkauf, im Vertrieb und der Beratung statt. Ferner ist er verantwortlich für die Durchführung von Serviceleistungen und sollte dem Kunden als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Informatikkaufmann/Informatikkauffrau 

Informatikkaufleute arbeiten in Projekten zur Planung, Anpassung und Einführung von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT). Schwerpunkt der Projekte sind kaufmännische Gesichtspunkte, wie z. B. eine Kosten-Nutzen-Analyse neuer IT-Systeme. Sie beraten und unterstützen die Mitarbeiter beim Einsatz der Systeme für die Abwicklung betrieblicher Fachaufgaben und sind für die Systemverwaltung (Netzwerkadministration, Datenbankverwaltung) zuständig.

Durchführung betrieblicher Projekte nach IHK-Standard in der Mittelstufe

Enge Kooperationen mit Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aus der Region

(1) Die Vollzeitschulpflicht muss erfüllt sein. §6a des SchpflG bleibt unberührt.
(2) In den Fachklassen werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die sich in einem Berufsausbildungsverhältnis nach dem BBiG oder der HwO befinden. In Einzelfällen können auch Schülerinnen und Schüler ohne Berufsausbildungsverhältnis aufgenommen werden, soweit ein berechtigtes Interesse am Unterricht der Fachklasse besteht.

Die Berufsausbildung schließt ab mit dem Berufsabschluss vor der zuständigen Stelle der Industrie- und Handelskammer.

Der Berufsschulabschluss wird unabhängig vom Berufsabschluss (§§34ff. BbiG) zuerkannt, wenn die Leistungen am Ende des Bildungsganges den Anforderungen entsprechen.
Er ist dem Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss nach Klasse 10 - gleichwertig.

Mit dem Berufsschulabschluss erwerben die Schülerinnen und Schüler den Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife -, wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden haben und die für die Fachoberschulreife notwendigen Englischkenntnisse nachweisen.
Die obere Schulaufsichtsbehörde kann zulassen, dass an die Stelle von Englisch eine andere Fremdsprache tritt.
 
Die Ausbildung ist dreijährig, mit einer Zwischenprüfung im 2. Halbjahr der Mittelstufe. 
 
Bei Vorliegen besonderer Eignungsvoraussetzungen (Abitur; Notendurchschnitt, Einwilligung Ausbildungsbetrieb) kann die Ausbildung auf zweieinhalb oder zwei Jahre verkürzt werden.

Die Ausbildung endet je nach Ausbildungsberuf mit dem IHK Abschluss als

  • Informatikkauffrau / Informatikkaufmann
  • IT-Systemkauffrau / IT-Systemkaufmann
  • Fachinformatikerin / Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration
  • Fachinformatikerin / Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung

Außerdem besteht die Möglichkeit sich zum Staatlich geprüften Betriebswirt (am Lippe-Berufskolleg; berufsbegleitend) fortzubilden, nachdem erste Berufserfahrungen gesammelt wurden.

Die Unterrichtsinhalte verteilen sich auf die drei Bereiche

  • Berufsbezogener Bereich
  • Berufsübergreifender Bereich
  • Differenzierungsbereich

Die Inhalte sind in zehn unterschiedliche Lernfelder unterteilt und bundesweit von der Rahmenlehrplanverordnung "IT-Berufe" vorgegeben.

Betriebliche Projektphase in der Mittelstufe

 

Im zweiten Ausbildungsjahr (Mittelstufe) führen die Auszubildenden ein betriebliches Projekt nach IHK-Standard durch. Die Durchführung erfolgt zwecks Erfahrungsgewinn in Gruppen von zwei bis drei Personen. Durch das Projekt sammeln die Auszubildenden viel Erfahrung für die praktische Abschlussprüfung in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf.

 

Die Auszubildenden durchlaufen hier das komplette Verfahren inklusive

  • Projektantrag erstellen
  • Genehmigungsverfahren
  • Durchführung des Projektes
  • Erstellen der Dokumentation
  • Präsentation des Projektes vor Fachpublikum
  • Absolvieren des Fachgespräches bezogen auf das Projekt
  • Bewertung nach IHK-Kriterienkatalog.

Herr Oberstudienrat Matthias Altenrath